Vortragsreihe zum Thema Gesundheit
Die Stiftung Maria Hilf Warstein bietet allen Interessierten in einer losen Reihenfolge kostenlose Vorträge rund um das Thema Gesundheit. Die Vorträge werden über die Lokalpresse sowie Social Media frühzeitig bekanntgegeben.
Vortrag zu Vollmacht und Erbrecht - Notar klärt auf
Rechtzeitig vorsorgen: Großer Andrang bei praxisnahem Vortrag zu Vollmacht und Erbrecht
Beim sehr gut besuchten Informationsabend der Stiftung Maria Hilf Warstein am 27.04.2026 im Gemeindezentrum St. Pankratius stand die rechtzeitige juristische Vorsorge im Mittelpunkt. Notar und Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Köhler vermittelte den Teilnehmenden praxisnah, wie sie durch klare Regelungen ihre Selbstbestimmung im Ernstfall sichern können. Dabei wurde deutlich: Wer keine Vorsorge trifft, riskiert, dass ein Gericht über wichtige persönliche und finanzielle Angelegenheiten entscheidet.
Ein zentrales Thema war die Vorsorgevollmacht, mit der vertraute Personen umfassend bevollmächtigt werden können. Dr. Köhler erläuterte die formalen Anforderungen und empfahl ergänzende Maßnahmen wie die Registrierung im Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer sowie zusätzliche Bankvollmachten. Ebenso wurde die Bedeutung der Patientenverfügung hervorgehoben, in der jeder Mensch selbst festlegt, welche medizinischen Maßnahmen im Ernstfall gewünscht sind.
Darüber hinaus informierte der Referent über die vorweggenommene Erbfolge, insbesondere bei Immobilien. Hier wies er auf Risiken im Zusammenhang mit möglichen Pflegekosten und sozialrechtlichen Prüfungen hin und betonte die Notwendigkeit rechtssicherer vertraglicher Regelungen. Auch das weit verbreitete Berliner Testament wurde thematisiert, das zwar eine einfache Lösung für Ehepaare darstellt, jedoch langfristig bindende Konsequenzen haben kann.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass rechtliche Vorsorge kein kompliziertes Thema sein muss. Mit überschaubarem Aufwand lassen sich wichtige Entscheidungen frühzeitig treffen und Angehörige entlasten – ein Schritt, zu dem Dr. Köhler die Teilnehmenden ausdrücklich ermutigte.
Die Stiftung Maria Hilf Warstein bedankt sich herzlich bei Herrn Dr. Köhler für seinen äußerst gelungenen, praxisnahen und informativen Vortrag.
Der von Herrn Dr. Köhler gehaltene Vortrag steht hier für alle Interessierten als PDF-Datei zum Nachlesen zur Verfügung.
Zwischen Pillen und Fasern - Machen wir uns Ernährung heute zu einfach?
Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung der Stiftung Maria Hilf zu einem Vortrag über Präventivmedizin, bewusste Ernährung und Selbstreflexion am 23.02.2026 um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Pankratius in Warstein.
Dr. Florian Heidrich, Hausarzt in Warstein, zeigte anschaulich auf, wie stark Ernährung, Schlaf und Lebensstil die Gesundheit beeinflussen – und plädierte für Vorbeugung statt „Reparaturmedizin". Seine Botschaft: Wer frühzeitig auf eine ausgewogene Ernährung achtet, kann vielen Krankheiten vorbeugen.
Besonders eindringlich warnte der Experte vor gedankenlosem Zuckerkonsum. „Fast ein Drittel des Zuckers nehmen wir allein über Getränke auf", erklärte er. Die empfohlene Tageshöchstmenge liegt bei 25 Gramm – eine Menge, die viele bereits zum Frühstück überschreiten. Er plädierte, vermehrt auf kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßten Tee umzusteigen. Ein ehrlich geführtes Ernährungstagebuch, in dem jeder Snack notiert wird, deckt schnell weitere versteckte Kalorienfallen auf.
Ebenso kritisch bewertete der Referent den boomenden Markt für Nahrungsergänzungs-mittel, deren Nutzen oft nicht wissenschaftlich belegt sei. Diese Präparate durchlaufen kein strenges Zulassungsverfahren wie Medikamente. Sie werden lediglich beim Bundesamt angezeigt, eine Wirkstoffprüfung ist nicht verpflichtend.
Statt zu teuren Pillen zu greifen, empfahl der Experte eine ausgewogene, ballaststoff-reiche Ernährung mit frischen, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln. „Ihr Darm braucht Fasern und Vielfalt", betonte er. Das Problem: Nur 10 bis 15 Prozent der Deutschen erreichen die empfohlenen 10 bis 20 Gramm Ballaststoffe pro Mahlzeit.
Praktische Beispiele machten deutlich, wie einfach gesunde Ernährung sein kann: Haferflocken, Nüsse, saisonale Früchte u.a. decken den Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen. Und selbstgemachte Proteinsnacks sind industriellen Riegeln weit überlegen.
Neben der Ernährung spielen ausreichend Schlaf und Stressmanagement eine entscheidende Rolle. „Chronischer Schlafmangel erhöht das Demenzrisiko – Regeneration findet nur im Schlaf statt", erklärte der Referent. Er empfahl sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht und feste Routinen zur Schlafhygiene.
Fazit des Abends: Wer frühzeitig auf Ernährung und Lebensstil achtet, kann vielen Erkrankungen wirksam vorbeugen – Veränderung beginne dabei mit Ehrlichkeit und Selbstdisziplin im Alltag.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich bei Dr. Heidrich für den äußert lebendigen und informativen Vortrag.
Informationsabend zum Thema Pflege im DRK Seniorenzentrum Warstein
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen – oft plötzlich und ohne lange Vorlaufzeit. Umso wichtiger ist frühzeitige Information. Hier setzte eine Informationsveranstaltung am Montag, 26.01.2026 im DRK Seniorenzentrum Warstein an. Eingeladen hatte die Stiftung Maria Hilf im Rahmen ihrer Vortragsreihe zu gesundheitlichen Themen.
Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Klaus Wohlmeiner gab in seinem Vortrag, unterstützt von der stellvertretenden Einrichtungsleiterin Britta Wieneke, einen umfassenden Überblick zu Pflegeformen, Kosten, rechtlicher Vorsorge und dem Alltag im Pflegeheim.
Vorgestellt wurden Kurzzeit-, Verhinderungs- und vollstationäre Pflege sowie die Voraussetzungen für eine Heimaufnahme. So ist für eine dauerhafte Heimaufnahme mindestens Pflegegrad 2 erforderlich.
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Finanzierung: Pflegekassen übernehmen je nach Pflegegrad feste Beträge, während Eigenanteile für Unterkunft, Verpflegung und weitere Kosten anfallen. Reichen Einkommen und Vermögen nicht aus, kann Hilfe zur Pflege beantragt werden.
Besonders betont wurde zudem die Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, um im Ernstfall rechtlich abgesichert zu sein. Ebenso wurden Fragen zu Angehörigenhaftung, Vermögensprüfung und Bestattungsvorsorge angesprochen.
Neben rechtlichen und finanziellen Aspekten ging es auch um den menschlichen Faktor: Gemeinschaft, soziale Teilhabe und eine familiäre Atmosphäre spielen im Heimalltag eine zentrale Rolle. Moderne Hilfsmittel und ein stabiles Pflegeteam unterstützen Sicherheit und Lebensqualität.
Das Fazit des Abends: Frühzeitige Information und Vorsorge sind entscheidend, um Pflegebedürftigkeit gut zu bewältigen und belastende Entscheidungen nicht unter Zeitdruck treffen zu müssen.
Die trotz der widrigen Wetterverhältnisse gut besuchte Veranstaltung sowie auch die zahlreichen Nachfragen aus dem Publikum im Verlauf des Vortrags verdeutlichen die Bedeutung und den großen Informationsbedarf zum Thema Pflege. Die Stiftung Maria Hilf dankt den Referenten für ihren fundierten und äußerst informativen Vortrag.
Vortrag klärt auf: Medikamente im Alter – hilfreich, aber oft riskant
Viele ältere Menschen sind auf Medikamente angewiesen – doch gerade im höheren Alter kann die Einnahme schnell zur Herausforderung werden. Das machten Thomas Schumacher, Facharzt für Anästhesiologie und Apotheker Dr. Eckart Tannhäuser in ihrem gut besuchten Vortrag „Medikamente im Alter – Nutzen, Risiken und praktische Hinweise" am 01. Dezember 2025 im Gemeindezentrum St. Pankratius Warstein deutlich. Eingeladen hatte die Stiftung Maria Hilf Warstein im Rahmen ihrer Vortragsreihe zu medizinischen Themen neben Seniorinnen und Senioren auch Angehörige, Pflegekräfte und medizinisch Interessierte.
Die Experten erklärten, dass sich der Körper im Alter stark verändert. Organe arbeiten langsamer, der Wasseranteil im Körper sinkt – Medikamente wirken dadurch oft stärker oder anders als bei Jüngeren. Hinzu kommt: Viele Betroffene nehmen mehrere Präparate gleichzeitig ein. Diese Polypharmazie erhöht das Risiko für Nebenwirkungen und gefährliche Wechselwirkungen erheblich. Laut den Referenten führen falsche Dosierungen und Kombinationen jährlich zu Tausenden Krankenhauseinweisungen.
Ein weiteres Problem sei die noch immer lückenhafte Abstimmung zwischen Ärzten, Kliniken und Apotheken. Nicht alle Medikamente – besonders frei verkäufliche oder online bestellte – tauchen in den Patientenakten auf. Die Folge: Risiken bleiben unentdeckt. Die digitale Patientenakte könne künftig helfen, sei aber noch nicht flächendeckend genutzt.
Besonderen Wert legten die Vortragenden auf praktische Tipps: ein übersichtlicher Medikamentenplan, regelmäßige Rücksprache mit Arzt und Apotheker sowie Hilfsmittel wie Tablettenboxen können viele Fehler vermeiden. Wichtig sei auch, alle Präparate offen anzugeben – inklusive Vitamine, Nahrungsergänzungen oder Schlafmittel. „Fragen Sie nach, wenn Sie ein neues Medikament bekommen", appellierte Apotheker Tannhäuser. „Nur wer Bescheid weiß, kann sicher einnehmen."
Anhand von Beispielen – etwa Blutverdünnern, Schlafmitteln oder Schmerztabletten – zeigten die Fachleute, wie wichtig Vorsicht und Kontrolle im Alltag sind. Oft reiche schon eine kleine Änderung der Einnahmezeit, um Probleme zu vermeiden.
Ihr gemeinsames Fazit: Medikamente können das Leben im Alter deutlich verbessern, doch sie erfordern Aufmerksamkeit und gute Abstimmung. Mit klaren Informationen und etwas Organisation lasse sich die Therapie sicher gestalten – und ein großes Stück Lebensqualität erhalten.
Die Stiftung Maria Hilf Warstein bedankt sich auch im Namen der anwesenden Zuhörer bei den beiden Referenten für den äußert informativen und lebendigen Vortrag.
Die Muskulatur – Deine körpereigene Apotheke, stets geöffnet!
Am Montag, den 03.11.2025 referierte Herr Dr. Florian Heidrich, Hausarzt in Warstein, im Gemeindezentrum St. Pankratius Warstein zum Thema „Die Muskulatur – Deine körpereigene Apotheke, stets geöffnet."
Seinen Vortrag begann er mit einem bekannten Zitat von Sebastian Kneipp: „Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen."
Der Spruch betont, dass es besser ist, vorbeugend etwas für die Gesundheit zu tun, als später Krankheiten behandeln zu müssen. Aufbauend darauf stellte Dr. Heidrich heraus, wie wichtig präventiv eine ausreichende Bewegung und richtige Ernährung für die Gesundheit sind. Er forderte die anwesenden Zuhörer auf, ihre Komfortzonen zu verlassen, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich sportlich zu betätigen.
In diesem Zusammenhang ging er auf die Bedeutung der Muskeln für unsere Gesundheit ein. Muskeln ermöglichen Bewegung und Kraft. Sie sind wichtig für unseren Stoffwechsel und produzieren u.a. Botenstoffe, die entzündungshemmend wirken und vor verschiedenen Krankheiten schützen.
Regelmäßige Bewegung reduziert das Risiko für zahlreiche Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. Studien zeigen, dass bereits 15 Minuten tägliche Bewegung das Sterberisiko um 14% senken kann, wobei 45-60 Minuten moderate Bewegung täglich optimal sind. Und regelmäßige Bewegung ist natürlich essenziel für den Erhalt unserer über 650 Muskeln. So aktiviert z.B. vereinfacht ausgedrückt ein Schritt schon über 40 Muskeln im Körper.
Neben ausreichender Bewegung spielt auch eine gesunde Ernährung präventiv eine große Rolle für die Gesundheit. Eine ausgewogene mediterrane Ernährungsweise wird empfohlen. Der Fokus sollte auf pflanzliche Lebensmittel, hochwertige Proteine und gesunde Fette liegen. Und übermäßiger Zuckergenuss sollte vermieden werden.
Stressmanagement, ausreichender Schlaf und soziale Kontakte ergänzen dabei die präventiven Maßnahmen, so Dr. Heidrich.
Prävention sollte dabei so der Referent lebenslang und in den Alltag integriert erfolgen. Dazu zeigte er zahlreiche Möglichkeiten auf, wie sportliche Bewegung sinnvoll in den Alltag integriert werden kann und gab sinnvolle Tipps für eine gesunde Ernährung.
Die insgesamt sehr hohe Anzahl an vor allem älteren Besuchern an diesem Abend zeigt, dass insbesondere in dieser Generation doch ein großer Informationsbedarf rund um das Thema Gesundheit besteht.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich bei Herrn Dr. Heidrich für den äußerst informativen und kurzweiligen Vortrag und freut sich schon auf eine Fortsetzung.
Borderline Persönlichkeitsstörung – Verständlich! – Erklärt?
Am Montag, den 12.05.2025 referierte Frau Dr. Ursula Herrmann, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der LWL-Klinik Warstein, im Gemeindezentrum St. Pankratius in Warstein um 19.00 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe zu gesundheitlichen Themen zum Thema „Borderline Persönlichkeitsstörung Verständlich! Erklärt?".
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die meist mit Beginn der Pubertät auftritt und sich durch instabile zwischenmenschliche Beziehungen, impulsives Verhalten und intensive emotionale Schwankungen auszeichnet. Betroffene erleben oft große Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu regulieren, was zu innerem Chaos und Konflikten mit ihrem Umfeld führen kann. Durch angemessene Behandlung, gesellschaftliche Akzeptanz und ein besseres Verständnis der Erkrankung können Betroffene jedoch ein stabiles und erfülltes Leben führen.
Die Referentin erklärte in ihrem Vortrag, welche typischen Beschwerden erlebt werden, wie die Störung entstehen kann und welche Bewältigungsmuster auftreten. Hilfreiches Verhalten im Umgang mit Betroffenen wurde den Anwesenden aus diesen Grundlagen vermittelt.
Die zahlreichen Fragen und Anmerkungen während und auch nach dem Vortrag zeigten das große Interesse an diesem Thema.
Die Stiftung Maria Hilf Warstein bedankt sich noch einmal recht herzlich bei Frau Dr. Herrmann für den äußerst gelungenen informativen Vortrag.
Bin ich einfach nur schlecht drauf oder habe ich eine Depression?
Dieser Frage widmete sich ein Vortrag von Psychiaterin Dr. Angelika Schelte, erfahrene Oberärztin an der LWL-Klinik in Warstein, am Montag, den 11.11.2024 um 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Pankratius Warstein.
Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. In Deutschland leiden fast 9,5 Millionen Menschen an Depressionen, und damit so viele wie nie zuvor. Das belegt der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Im Jahr 2022 wurde demnach bei 12,5% der Bevölkerung ab 10 Jahren eine Depression diagnostiziert. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 lag dieser Wert noch bei 11,8%.
Auf die Lebensspanne betrachtet ist laut Stiftung Deutscher Depressionshilfe und Suizidprävention verschiedenen Studien zufolge etwa jeder 6. Erwachsene einmal von einer Depression betroffen. Frauen erhalten dabei eine Depressionsdiagnose doppelt so häufig wie Männer.
Die Referentin erklärte in ihrem Vortrag zunächst die entscheidenden Unterschiede zwischen alltäglichen Stimmungstiefs und einer klinischen Depression. Nicht hinter jeder schlechten Laune lauert unmittelbar eine Depression, so Frau Dr. Schelte. Es gibt jedoch gewisse Risikoparameter für eine Depression, u.a. Alltagsstress, Schicksalsschläge und auch die Gene eines Menschen. Im weiteren Verlauf ihres Vortrags lieferte sie wertvolle Informationen über Ursachen sowie erste Anzeichen und Symptome einer Depression, zeigte hilfreiche Ansätze auf, wie man einer Depression vorbeugen bzw. entgegentreten kann, wann es wichtig ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Zudem erläuterte sie, wie man Freunde oder Angehörige unterstützen kann, die möglicherweise betroffen sind. Abschließend ging sie noch auf das Burnout-Syndrom als mögliche Vorstufe einer Depression ein.
Die gut besuchte Veranstaltung sowie die Fragen der Anwesenden nach Vortragsende zeigte das große Interesse an diesem Thema.
Die Stiftung bedankt sich nochmals bei Frau Dr. Schelte für den spannenden und informativen Vortrag.
"Hilfe, mein Kind …"
Am Dienstag, den 10.9.2024 fand im Gemeindezentrum St. Pankratius in Warstein wieder ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe der Stiftung Maria Hilf zu medizinischen Themen statt.
Diesmal berichtete der bekannte Kinderarzt Dr. Antonius Sander aus Belecke über Hilfsmaßnahmen bei Alltagsnotfällen im Kindesalter. In dem 90minütigen Vortrag wurden verschiedene Fälle und Krankheitsbilder angesprochen und die Frage geklärt, wie Eltern, Großeltern und Babysitter sich in diesen Fällen verhalten sollen.
Die zahlreichen Beiträge und Fragen der Zuhörer im Anschluss zeigte das große Interesse der Anwesenden an diesem Themenkreis.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich bei Herrn Dr. Sander für diesen interessanten und lebendigen Vortrag.
"Diabetes - neuester Stand"
Am Dienstag, den 02.07.24 referierte Herr Dr. Carsten Ruhnau zusammen mit seiner Assistentin Frau Thea Schoppe im Rahmen der Vortragsreihe zu medizinischen Themen der Stiftung Maria Hilf im Gemeindezentrum St. Pankratius Warstein in einem äußerst kurzweiligen Vortrag über den aktuellen Sachstand bei Diabetes mellitus, speziell dem Typ 2 in Abgrenzung zum Typ 1.
Immer mehr Menschen leiden unter dieser Zuckererkrankung, die oft zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führt und die nicht ausschließlich erst im späten Alter auftritt. Auch jüngere Menschen sind immer häufiger davon betroffen.
Neben den Symptomen und Ursachen sowie den verschiedenen Diagnosemethoden wurden im Vortrag vor allem die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten von Typ 2 Diabetes besprochen. Des Weiteren standen Hinweise zur Lebensführung als auch neue Therapieoptionen im Fokus.
Die zahlreichen Fragen der anwesenden Besucher sowohl im Anschluss als auch während des Vortrags zeigte das große Interesse an diesem Thema.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich nochmals bei Frau Schoppe und Herrn Dr. Ruhnau für diesen sehr gelungenen informativen Vortrag.
"Was hat der Hund gefressen!? - Die artgerechte Ernährung des Menschen!"
Am Dienstag, den 05.03.2024 referierte Chris Eikelmeier, Ernährungsberater, Physiotherapeut und Master in klinischer Psychoneuroimmunologie, im Rahmen der Vortragsreihe zu medizinischen Themen der Stiftung Maria Hilf im Gemeindezentrum St. Pankratius zum Thema „Was hat der Hund gefressen!? - Die artgerechte Ernährung des Menschen!"
„Wir wissen mehr über die Ernährung unserer Haustiere als über den Nährstoffbedarf des eigenen Körpers" so Chris Eikelmeier.
In dem einstündigen Vortrag gab er zahlreiche Tipps und Anregungen für eine ausgewogene nährstoffreiche Ernährung.
„Ausreichende körperliche Aktivität, genügend Schlaf und eine artgerechte Ernährung fördern die Gesundheit", schloss Chris Eikelmeier.
Die gut besuchte Veranstaltung sowie die zahlreichen Fragen der Anwesenden nach Vortragsende zeigte das große Interesse an diesem Thema.
Die Stiftung bedankt sich nochmals bei Chris Eikelmeier für den spannenden und informativen Vortrag.
"Was tun bei medizinischen Notfällen?"
Am Dienstag, den 29.08.2023 referierte Herr Dr. Thomas Schumacher, Anästhesist und Notfallmediziner am Krankenhaus Maria Hilf in Warstein, im Rahmen der Vortragsreihe zu medizinischen Themen der Stiftung Maria Hilf im Gemeindezentrum St. Pankratius zum Thema „Was tun bei medizinischen Notfällen?".
Dabei ging Herr Dr. Schumacher in seinem äußerst spannenden und informativen Vortrag genauer auf Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der ersten Hilfe bei den häufigsten Notfällen im Alltag ein.
Ein besonderes Augenmerk legte er neben dem Herzinfarkt, dem Schlaganfall, Verletzungen der Wirbelsäule u.a. auf den Herz-/Kreislaufstillstand. Die Bereitschaft von Laien, Wiederbelebungsmaßnahmen nach einem plötzlichen Herzstillstand durchzuführen, ist in Deutschland mit 15% im internationalen Vergleich alarmierend niedrig. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann dabei nichts falsch machen. Der größte Fehler ist, nichts zu tun.
Nützliche Informationen zu einer Reanimation bei einem Herzstillstand findet man unter www.einlebenretten.de.
Eine große Hilfe bei einem Herz-/Kreislaufstillstand stellt ein Defibrillator dar. Dieser unterstützt den Laien bei der Herz-/Kreislaufmassage. Im Stadtgebiet Warstein wurden mit Hilfe der Stiftung Maria Hilf und ihrer Projektpartner im Rahmen des Projekts „Herzsicheres Warstein" mittlerweile bereits 32 öffentlich zugängliche Defibrillatoren an den unterschiedlichsten Orten angebracht. Einen Überblick über die verschiedenen Standorte erhält man über die Internetseite definetz.online/defikataster-hp.
Des Weiteren können sich engagierte Menschen als Ersthelfer, sogenannte Corhelper schulen lassen, um in Notfällen aktiv Erste Hilfe zu leisten. Im Rahmen des Corhelper-Projekts der Stiftung Maria Hilf werden noch bis Ende Oktober kostenlose 1. Hilfe- und Defi-Schulungen vom DRK im DRK-Heim Warstein und vom Malteser Hilfsdienst im Dr. Anton Görge Haus in Belecke angeboten. Die aktuellen Schulungstermine für Corhelper findet man unter www.corhelper-warstein.de/#Termine. Werden auch Sie Ersthelfer und helfen Sie Leben zu retten!
Die sehr gut besuchte Veranstaltung und die zahlreichen Fragen der Teilnehmer im Verlauf des Vortrags zeigte das große Interesse an diesem Thema.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich nochmals bei Herrn Dr. Schumacher für den sehr gelungenen informativen Vortrag.
"Die modernen Möglichkeiten des prothetischen Gelenkersatzes"
Am Montag, den 22.05.2023 referierte Herr Dr. Qazzaz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhauses Maria Hilf in Warstein über die modernen Möglichkeiten des prothetischen Gelenkersatzes.
In verständlicher Art und Weise gab Herr Dr. Qazzaz einen Überblick über die unterschiedlichen Operationsverfahren, die nach arthrotischen Gelenkabnutzungen, Unfällen oder Tumoren in Frage kommen und von ihm im heimischen Krankenhaus Maria Hilf u.a. regelmäßig durchgeführt werden.
Die anschließende sehr anregende Diskussion zeigte das große Interesse der Anwesenden an diesem Thema.
Die Maria Hilf Stiftung bedankt sich nochmals bei Herrn Dr. Qazzaz für den sehr informativen Vortrag.
"Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule"
Am Dienstag, den 28.02.2023 referierte Herr Dr. med. Abdelrahman Qazzaz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhauses Maria Hilf im Rahmen der Vortragsreihe zum Thema Gesundheit der Stiftung Maria Hilf im Gemeindezentrum St. Pankratius in Warstein über das Thema „Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule".
Der gut besuchte Vortrag und die rege Diskussion im Anschluss des Vortrags zeigt das große Interesse an diesem Thema.
Im Rahmen der Vortragsreihe wird Herr Dr. Qazzaz demnächst in einem weiteren Vortrag über „modernen Gelenkersatz bei Arthrose-Erkrankungen" referieren.
Die Stiftung Maria Hilf bedankt sich nochmals bei Herrn Dr. Qazzaz für den sehr informativen Vortrag und freut sich schon auf eine Fortsetzung.
"Gesund durch Vorsorge - Wertvolle Tipps einer Hausärztin"
Am 29.11.22 informierte Frau Dr. Margareta Sprissler, Allgemeinmedizinerin in Warstein, interessierte Bürgerinnen und Bürger im Gemeindezentrum St. Pankratius Warstein über das Thema "Früherkennung und Vorsorge". Dabei ging es vordringlich um die Vorbeugung und frühzeitige Erkennung verbreiteter Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Gefäßveränderungen, Störungen des Fettstoffwechsels, Tumorerkrankungen und problematische Infektionen.
Die Referentin warb in ihrem Vortrag eindringlich zur Nutzung der von den Krankenkassen empfohlenen und bezahlten Vorsorgeleistungen.
Frau Senger als Vorsitzende der Stiftung Maria Hilf bedankte sich zum Abschluss bei Frau Dr. Sprissler für den informativen Vortrag.
Frau Dr. Sprissler informierte zum Thema Früherkennung und Vorsorge "Wechseljahre - die zweite Pubertät - Orientierungshilfe und Strategien"
Dr. Ann-Katrin Schmitt-Tonnesen, Fachärztin für Gynäkologie referierte am Dienstag, den 13.09.22 in der Kapelle des Krankenhauses Maria Hilf in Warstein vor interessierten Frauen zum Thema Wechseljahre und bot ihnen Orientierungshilfe und Strategien zugleich.
Im Anschluss an den Vortrag bedankte sich Dr. Heiner Hölting bei ihr im Namen der Stiftung Maria Hilf Warstein für den interessanten Vortrag und überreichte seiner "Kollegin" einen Strauß Blumen.
Der Vortrag bot den Auftakt zu einer Vortragsreihe, mit der die Stiftung in den kommenden Monaten zusammen mit heimischen Ärzten über verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit informieren möchte.
Dr. Hölting bedankte sich bei Frau Dr. Schmitt-Tonnesen mit einem Blumenstrauß