Herzlich Willkommen


Die Stiftung Maria Hilf Warstein unterstützt in Warstein und Umgebung gemeinnützige Einrichtungen und Projekte zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Darüber hinaus setzt sich die Stiftung für den Erhalt des Krankenhauses Maria-Hilf sowie des MVZ in Warstein ein.

Wenn Sie Anregungen und Ideen zur Förderung neuer Projekte haben, können Sie uns diese gerne unterbreiten.

 

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Unsere Projekte



29.04.2026

Rechtzeitig Vorsorgen: Großer Andrang bei praxisnahem Vortrag zu Vollmacht und Erbrecht

Die Stiftung Maria Hilf informierte in einem sehr gut besuchten Vortragsabend über die Bedeutung rechtzeitiger rechtlicher Vorsorge. Notar Dr. Wolfgang Köhler erläuterte anschaulich, wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament dazu beitragen, im Ernstfall selbstbestimmt zu bleiben und staatliche Betreuung zu vermeiden.

Im Mittelpunkt stand die Vorsorgevollmacht als zentrales Instrument, um Vertrauenspersonen umfassend zu bevollmächtigen. Ergänzend wurde die Patientenverfügung als persönliche Festlegung medizinischer Maßnahmen hervorgehoben. Auch Fragen zur Übertragung von Immobilien sowie zur vorweggenommenen Erbfolge wurden praxisnah behandelt – insbesondere mit Blick auf mögliche Risiken bei Pflegekosten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sogenannten Berliner Testament, das zwar weit verbreitet ist, jedoch rechtlich bindende Folgen hat. Abschließend betonte Dr. Köhler, dass viele wichtige Regelungen mit überschaubarem Aufwand getroffen werden können – vorausgesetzt, man kümmert sich rechtzeitig darum.

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09.03.2026

(Warstein – 09.03.2026) „Wisst ihr, welche Nummer ihr anrufen müsst, wenn ihr uns erreichen wollt?" Jennifer Friedrichs guckt in vier fragende Gesichter. Nein, das wissen die Vorschulkinder noch nicht. Kein Problem: „Es gibt einen Trick", sagt die Sanitäterin. „Eins", sagt sie, hebt ihren rechten Daumen und streckt die Faust nach vorne, „eins", der linke Daumen folgt, „zwei", sie klatscht die ausgestreckten Fäuste zusammen. „Und jetzt ihr!" Das lassen sich die Mädchen nicht zwei Mal sagen: „Eins, eins, zwei", brüllen sie fast schon, als sie die Bewegungen nachmachen.

Erste Hilfe kann so einfach sein – so einfach, dass es sogar Kindergartenkinder verstehen. Darauf setzt die Stiftung Maria Hilf zusammen mit Erste-Hilfe-Dozentin Jennifer Friedrichs beim Projekt „Ingos Helferbande". Das ist einer der Bausteine für das „Herzsichere Warstein". Weil Erste Hilfe nämlich nicht erst im Erwachsenenalter einsetzen sollte, hat die Stiftung zusammen mit der Firma W&W (Wintgen und Wischnewski) ein Konzept entwickelt, das die Schulung in Erster Hilfe schon ab dem Kindergartenalter vorsieht. Seit Januar 2025 wurden in Warstein – und seit Anfang des Jahres auch in Rüthen – insgesamt 226 angehende Schulkinder in den Kitas und 158 Viertklässler in den Grundschulen in Erster Hilfe geschult.

Foto: „Aufwacheeeen!": Arya, Isabelle und Beli geben sich alle Mühe, dass Alischa wieder wach wird. © Hannah Löseke

Quelle: Soester Anzeiger Lokalteil Warstein vom 09.03.2026

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05.03.2026

(Sichtigvor – 05.03.2026)  Als Anja Thomas-Hegener am Montag durch den Drogeriemarkt Müller in Sichtigvor bummelte, lief vor ihr ein Mann – ein „älteres Semester", sagt sie, etwa Mitte 80. „Quietschfidel", sagt die Krankenschwester. Sie bog links ab in einen Gang, er rechts – „und dann hab ich's knallen gehört". Der Mann lag leblos am Boden.

Die ersten Minuten sind entscheidend

Anja Thomas-Hegener begann sofort damit, ihn zu reanimieren. Klar, sie habe sich gefragt, ob sie gerade das Richtige macht – „Will er das? Hat er vielleicht eine Patientenverfügung?" –, aber Zeit zum Zögern gab es nicht. Außerdem rief sie um Hilfe. „Sie hat richtig geschrien", sagt Bettina Nübel. Die Mitarbeiterin des Drogeriemarkts und ihre Kolleginnen reagierten sofort: Ute Gröblinghoff rief den Notarzt, Bettina Nübel rannte zur Volksbank, um den Defi zu holen („Ich wusste, dass da einer ist"), Melissa Mai half bei der Herzdruckmassage und Regina Borggrewe und Anita Schöne sorgten dafür, dass der Markt vorübergehend geschlossen wurde. „Wir haben alle als Team – wie immer – zusammengehalten", betont Bettina Nübel.
Der Notarzt war „relativ schnell da", berichten die Frauen, aber eine Dreiviertelstunde wurde der Mann behandelt, bevor er in ein Soester Krankenhaus gebracht wurde. Dort sei er stabil angekommen und sei nun „wohlauf". Und das wohl auch, weil die Frauen so beherzt eingegriffen haben – und wussten, wo der Defi steht. Denn: „Bei einem Herzstillstand sind die ersten Minuten entscheidend", weiß Anja Thomas-Hegener.

Foto: Reanimation geglückt: Darüber freuen sich (v.l.) Alexa Senger, Bettina Nübel, Ute Gröblinghoff, Anja Thomas-Hegener und Melissa Mai. © Hannah Löseke

Quelle: Soester Anzeiger Lokalteil Warstein vom 05.03.2026

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